Betriebsmeisterschaft 2008

Missglückte Titelverteidigung trotz toller Leistungen!!

Nach dem sensationellen Vorjahrserfolg reiste unser kleines HTL Wien 10 Team als Titelverteidiger zu den Wiener Betriebsskimeisterschaften 2008 an. Es galt den heißbegehrten Mannschaftstitel, zwei Einzeltitel und einen Vizemeistertitel zu verteidigen. Bereits im Vorfeld hatte die Konkurrenz wissen lassen, dass sie mit allen Mitteln versuchen werde, unsere Titelverteidigung zu verhindern.

Mannschaftskapitän Dipl. Päd. Gerald Gusenbauer und Rennlauftrainer FOL Otto Reisenauer wollten deswegen nichts dem Zufall überlassen und intensivierten die Vorbereitungseinheiten, damit unsere LäuferInnen genügend Trainingsläufe in den Beinen hatten. Trotz beachtlicher Performance auf der perfekt präparierten und tückisch gesteckten Rennstrecke reichte es diesmal leider nicht ganz für eine neuerliche Sensation.

Trotz eisiger -13 Grad präsentierte sich die Schiarena Lammeralm auch heuer wieder von ihrer besten Seite. Die perfekte Organisation seitens des Wiener Skiverbandes, Sonnenschein, pickelharte Pistenverhältnisse und ein knifflig gesteckter Riesentorlauf  garantierten auch heuer wieder spannende, faire Wettkampfbedingungen.

Die gute Stimmung innerhalb unseres Teams konnte von Beginn an nicht über die Anspannung hinwegtäuschen, denn insgeheim hoffte jeder auf eine erfolgreiche Titelverteidigung. Dementsprechend konzentriert fieberten alle Rennläufer und Betreuer dem Start entgegen. Vorerst galt es allerdings, den Lauf genauestens zu inspizieren und die Schlüsselpassagen einzuprägen. Insbesondere das stark drehende Tor in das flache Schlussstück  nahmen alle penibelst unter die Lupe, um im Rennen an dieser Stelle nicht wertvolle Zeit zu verlieren.



Den Auftakt machten Prof. Bosina und Lekt. Hinterstoisser in der AK III Damenklasse. Sie erreichten im Endklassement den beachtlichen 4. und 6. Rang. Auf der jungen Ass. Sabine Fluch lastete die größte Verantwortung, jeder hoffte auf ein ähnlich gutes Ergebnis wie in der letzten Saison. Sie hatte im Vorjahr mit ihrer hervorragenden Leistung den Grundstein für den Mannschaftserfolg gelegt. Start und Mittelstück meisterte sie bravourös, jedoch bei der entscheidenden Passage im Steilstück löste sich ihre Bindung, sie stürzte und schlitterte durch die Absperrung aus der Rennpiste. In Anbetracht der Schwere des Sturzes, den sie zum Glück halbwegs unverletzt überstand, stuften alle die nun fehlende Damen-Top-Zeit für die Mannschaftswertung als abgehakt ein und jeder weitere Läufer musste sich nun auf die Einzelwertungen konzentrieren.

Zunächst versuchte Titelverteidiger AV Klaus Adamer sein Bestes zu geben. Mit Zwischenbestzeit fuhr er rasant in den Steilhang ein. Die Schlüsselpassage verpatzte er jedoch und ließ hier entscheidende Zehntel liegen. Platz Zwei im Endklassement der AK III. Mit Startnummer 67 eröffnete Vorjahressieger FOL Otto Reisenauer den Titelkampf in der AK II. Er legte einen nahezu perfekten Laufn hin, zollte der eisigen, hängenden Schlüsselstelle keinerlei Respekt und preschte voll auf Zug in den flachen Zielhang ein. Durch eine kleine Unkonzentriertheit im flachen Zielstück überdrehte er jedoch fatal, verlor komplett an Speed und errang ebenfalls „nur“ die Silbermedaille. In der AK I duellierten sich Prof. Marvin Truttmann, Dipl. Päd. Gerald Gusenbauer und DI Markus Adamer mit der Konkurrenz. Markus Adamer hatte wie sein Vater bei der Schlüsselstelle, den nachträglich scherzhaft bezeichneten „Adamer-Corner“ einen fatalen Ausritt, kratzte jedoch gerade noch die Kurve und errang letztlich doch noch den 15. Gesamtrang. Befreit und ohne Druck konnten Dipl. Päd. Gusenbauer und Prof. Truttmann ins Rennen gehen. Beide verbesserten ihr persönliches Vorjahresergebnis, denn sie errangen den 7. bzw. den etwas glücklichen 3. Rang in der AK I. In der Mannschaftswertung belegte das Team der HTL Wien 10 heuer leider nur den undankbaren 4. Rang.

Mannschaftsführer, Skitrainer Dipl. Päd. Gerald Gusenbauer resümierte:

„... natürlich haben wir uns alle mehr erhofft, die Konkurrenz war heuer allerdings noch stärker und wir hatten auch ein wenig Pech. Wir dürfen allerdings nicht unbescheiden werden, denn drei Podestplätze für ein kleines Team wie unseres sind nach wie vor ein beachtlicher Erfolg. Dass wir mit großen, kapitalstarken Betrieben wie der AUA oder der Nationalbank konkurrieren können, verdanken wir ausschließlich unseren eifrigen Förderern und Betreuern, insbesondere Trainer Otto Reisenauer sowie der gesamten Adamer-Familiy.“
 

 

Copyright 2011 HTL Wien 10 - Betriebsmeisterschaft 2008. Htl Wien 10 Ettenreichgasse
Joomla Templates by Wordpress themes free