Das Freudmuseum zu Gast in der HTL Wien 10

Vierte und fünfte Jahrgänge der Maschinenbau- und Mechatronikabteilung konnten im Zuge des Besuchs des Freudmuseums, vertreten durch den Referenten Georg Thaler und die Direktorin des Freudmuseums, Näheres über einen der größten Wissenschaftler Österreichs erfahren: Sigmund Freud. Von den Nationalsozialisten aus Österreich vertrieben ist bis heute die Anerkennung der Theorien Freuds im Ausland wesentlich größer und viele SchülerInnen, gerade an der HTL, wo es ja kein Psychologie gibt, wissen sehr wenig über den „Seelenforscher“ und Entdecker des Unbewussten. Deswegen besuchte das Sigmund Freud- Museum unsere HTL.

 

Herr Thaler zeigte mit Hilfe eines alten Koffers Schätze aus dem Leben Sigmund Freuds, unter anderen Erinnerungsstücken auch seine weltberühmten Bücher, zum Beispiel „Die Traumdeutung“.

Unsere SchülerInnen stellten viele Fragen und zeigten großes Interesse an der Psychoanalyse, von Freud geschaffen und heute auch wissenschaftlich beweisbar. Dass diese Theorien auch große Irritationen auslösten, ist nachvollziehbar. Besonders die Entdeckung der Bedeutung der frühen Kindheit ist ein großes Verdienst von Freud.

Gerade für TechnikerInnen ist es wichtig, nicht nur über neueste technische Entwicklungen Bescheid zu wissen, sondern auch über die grundlegende Theorie aller weiteren pychosozialen Entwicklungen bis zur Gegenwart.

Denn das Unbewusste bestimmt unser Leben zu einem Großteil, daher sind psychoanalytische Grundkenntnisse auch im beruflichen Leben sehr hilfreich.
Außerdem ist die Psychoanalyse Sigmund Freuds auch für die Kunst- und Kulturgeschichte des 20.und 21. Jahrhunderts prägend.

Unserer SchülerInnen erhielten für ihr großes Interesse und ihre reifen Ansichten ein großes Lob der Vortragenden. Die HTL Wien 10 hat bei den Gästen aus dem Freud-Museum einen sehr guten Eindruck hinterlassen.

Irene Ecker

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