Kirchen und Weihnachtskrippe

Schüler aus der 1BFEL, 1BHETS, 1AO  und  1AHEL besuchten im Rahmen des Religionsunterrichts einige Kirchen. Die Annakirche, eine barocke Anbetungskirche, lud uns zur Stille ein. In der Peterskirche beeindruckten uns die Deckenfresken und die weihnachtliche Schmückung des Kirchenraumes.

Die Minoritenkirche, eine der ersten gotischen Kirchen im ostösterreichischen Raum, empfing  uns mit dem Portal, das einem französischen Schema folgt, wie es in Österreich eher selten ist. Der Tympanon ist durch Zirkelschläge in drei Felder unterteilt, wobei im mittleren Feld Christus auf einem Astkreuz dargestellt ist. Im Innenraum der Kirche findet man eine Mosaikkopie von Leonardo da Vincis „Letztem Abendmahl“. 

 

In der Adventszeit gibt es noch eine Besonderheit - die sizilianische Weihnachtskrippe. Der Anblick dieser Weihnachtskrippe vermag den Betrachter ohne Zweifel in eine meditative Stimmung zu versetzen. Das liegt natürlich einerseits an der Schönheit der Figuren, aber auch an der landschaftlichen Gestaltung sowie an dem Einfallsreichtum bei der Darstellung und der Charakterisierung verschiedenster Menschentypen.

 

Aber -  wie  kam die erste Weihnachtskrippe in die Welt? Der heilige Franz von Assisi, der auf alle möglichen Weisen das Leben Jesu Christi nachempfinden wollte, kam in der Vorweihnachtszeit des Jahres 1223 auf die Idee, in den Bergen Umbriens ein neues Bethlehem zu errichten. Er wollte den Menschen vor Augen führen, in welcher Armut und Schwachheit der Sohn Gottes in diese Welt kam.

 

Zum Abschluss besuchten wir den „Steffl“ - ein Ort, an denen der Himmel die Erde in besonderer Weise berührt. In diesem Gotteshaus treffen Vergangenheit und Gegenwart aufeinander – so wie wir, nahmen viele Menschen diese Atmosphäre auf.


Prof. Karin Kuderer

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