Planspiel Sozialstaat

Planspiel

Am Dienstag, dem 28. Februar 2017 nahmen die beiden Mechatronikklassen im zweiten Jahrgang, unter der Aufsicht von Prof. Hehenberger und Prof. Reinprecht, am "Planspiel Sozialstaat" in der Arbeiterkammer Wien teil. Am Anfang wurden den Schülern die Aufgaben der Arbeiterkammer erklärt. Nachdem das erledigt war gab es eine kurze Erklärung zum Spiel und nach einiger Zeit waren alle 2 bis 3 köpfigen Gruppen, die jeweils zusammen als eine Familie fungierten und interagierten, bereit für den Start.

Planspiel

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Da es in dem Spiel darum ging Punkte, die man nur durch den Erwerb von Verbrauchsobjekten oder Luxusgegenständen erreichen konnte, zu sammeln, gab es einige verunsicherte Gemüter, als die Anfangsbudgets der Familien ungleich waren. Dadurch, dass es ein Rollenspiel war, wurden dementsprechend die Rollen der Fabriksleiterin und des Kaisers relativ eigensinnig gestaltet, weshalb sie oft nicht großartig für das Volk gehandelt haben, sondern ihren eigenen Begierden nachgegangen sind. Dennoch haben sich unter den Arbeiterfamilien einige Lieblinge und schwarze Schafe der Fabriksleiterin herauskristallisiert, die dementsprechend häufiger oder weniger häufig Arbeit bekommen haben. In den ersten Tagen haben die Arbeiterfamilien für das eigene Überleben gesorgt. Als sich herausgestellt hat, dass man so nicht viele Tage mit Obdach genießen kann, weil die Fabriksleiterin das Gehalt im niedrigen Bereich, und die Familien sich gegenseitig auskegeln ließ, wurde nach einigen Diskussionen eine Arbeitergesellschaft gegründet. Dadurch wurden progressiv Verbesserungen zu Gunsten der Arbeiterfamilien erreicht wie z.B ein Mindestlohn und bezahlte Überstunden. Dadurch dass der Kaiser nach einiger Zeit gestürzt wurde, konnten auch demokratieähnliche Wahlen durchgeführt werden, die zu volksdienlichen Entscheidungen wie z.B. einer Arbeiterkammer oder einem Kindergarten führten. Am Ende wurden zwar die Punkte der jeweiligen Familien gezählt, trotzdem hatte jede Gruppe das Gefühl, gewonnen zu haben, weil man als Kollektiv die Arbeitsbedingungen und die Lebensqualität durch die Arbeitergesellschaft und durch den Sturz des Kaiser verbessern konnte, und das Leben der fiktiven Familien lebenswerter gemacht hat. Das Rollenspiel war eine Erfahrung, die anders war als andere Exkursionen. Für die Schüler war es eine Gelegenheit, etwas über die Arbeiterkammer und die Zeiten bevor sie existierte zu erfahren. (Arman Esmati, 2AHME)

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