Lehrausgang Jüdisches Museum

Lehrausgang Jüdisches Museum

Das Judentum ist die Religion, die dem Christentum am nächsten steht. Das Christentum wäre ohne es kaum möglich geworden. Da also das Christen und Juden gemeinsam geistliche Erbe so reich ist, setzen wir uns im Römisch Katholischen Religionsunterricht nicht nur mit unserer eigenen Religion auseinander, sondern schauen auch über unseren Tellerrand.

 

In der langen Geschichte der Beziehung zwischen der Kirche und dem jüdischen Volk werden sehr lange Phasen von Spannungen und Feindschaft nur durch kurze Zeiten eines relativen guten Nebeneinanders unterbrochen. Wie ein roter Faden zieht sich durch diese Geschichte der religiös geprägte Antisemitismus. Die Schoa als schrecklicher und grausamer Höhepunkt hat ein radikales Umdenken eingeleitet. Die Aussöhnung mit dem jüdischen Volk zählt zu den Grundpflichten der Christinnen und Christen. Gegenseitige Kenntnis und Achtung fördern indem wir uns mit jüdischem Leben, den Feste und den Alltag genauso auseinandersetzen, wie mit dem Antijudaismus, den Konflikten und dem Dialog. Im Zentrum unseres Besuches standen die Feste im Leben eines Juden – von der Geburt bis zum Tod. Wir bekamen einen Einblick in die Rituale, den Ablauf und die Bedeutung der einzelnen Gegenstände, die dafür verwendet werden.

Prof. Karin Kuderer

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