Höhere Abteilung für "Elektronik und Technische Informatik"

Abteilungsvorstand: OStR. Prof. Mag. Bruno Kirschner

Neuer Lehrplan (semestriert) ab 2016/17 aufsteigend  (Lehrplan (Fachbereich), Lehrplan (Allgemeiner Teil 1), Folder)

Neuer Lehrplan ab 2014/15 aufsteigend und auslaufend  (Lehrplan)

Die Ausbildungsdauer beträgt fünf Jahre und endet mit einer Reife- und Diplomprüfung.

Ausbildungsziel:

Im Laufe der Ausbildung "Elektronik und Technische Informatik" erwerben unsere Schülerinnen und Schüler fundierte Kenntnisse in:

  • Hardware- und Softwareentwicklung
  • Kommunikations- und Netzwerktechnik
  • Messtechnik und Regelungssysteme
  • Digitaltechnik und Computersysteme

Unsere schulautonomen Wahlmodule erlauben unseren angehenden Absoloventen eine Vertiefung und Ergänzung in einem der beiden individuell wählbaren Fächern:

  • Embedded Systems

ODER

  • Studio- und Veranstaltungstechnik

In diesen Wahlmodulen stehen Individualität und Kreativität im Vordergrund!

Neben der technischen Ausbildung erwerben unsere Schülerinnen und Schüler auch wirtschaftliche und juridische Grundkenntnisse (Marketing, Mitarbeiterführung, Verhandlungstechnik, Vertragsgestaltung). Wesentliche Kenntnisse im Projektmanagement und in der Qualitätssicherung sowie Allgemeinbildung (Naturwissenschaften, Geschichte, Politische Bildung, etc.) werten diese Ausbildung zusätzlich auf. Die Absolventen sprechen zumindest die Fremdsprache Englisch, die auch teilweise in technischen Fächern (CLIL) eingesetzt wird, und erweitern ihre Soft Skills durch Sozialkompetenz, Persönlichkeitskompetenz, Präsentations- und Kommunikationstechniken, Teambuildings, etc.

 

Berufliche Fähigkeiten:

Unsere AbsolventInnen sind in der Lage, sich schnell in kleinen, mittleren und großen Unternehmen einzuarbeiten. Sie sind befähigt, nach einigen Jahren Praxis, elektronische Anlagen und Systeme zu planen und zu optimieren sowie Projekte und Mitarbeiter effizient zu führen.

Dabei sind sie in verschiedensten Funktionen tätig. Das Spektrum umfasst  technische Einsatzbereiche von der Entwicklung elektronischer Geräte über Computertechnik, Kommunikations- und Netzwerktechnik, Mikrocontrollertechnik, Embedded Systems, Consumer Electronics bis hin zur Kundenbetreuung im Vertrieb sowie im Wartungs- Servicebereich. Tätigkeiten im betriebstechnischen und organisatorischen Bereich, wie z.B. in der Produktionsplanung, im Controlling, im Projekt- und/oder im Qualitätsmanagement runden das Spektrum ab.

 

Die Ausbildung:

Die Pflichtgegenstände umfassen 4 Hauptgruppen:

  • allgemeine Gegenstände
  • fachtheoretische Gegenstände
  • fachpraktische Gegenstände
  • ein Wahlmodul

 

Stundentafel der Höheren Lehranstalt für Elektronik und Technische Informatik

siehe Lehrplan ab 2016/17 (Lehrplan)

Pflichtpraktikum: mindestens 8 Wochen in der unterrichtsfreien Zeit vor Eintritt in den V. Jahrgang

 

Individuelle Vertiefungen:

Weiters bieten wir unverbindliche Übungen und Freigegenstände an, um die Ausbildung individuell zu vertiefen und zu ergänzen!

  • Cisco-Zertifizierung·
  • Linux·
  • Datenbanksysteme
  • Programmieren
  • Netzwerktechnologien
  • Vorbereitung auf den Europäischen Computerführerschein (ECDL)
  • Österreichisches Sprachdiplom (ÖSD)
  • Fremdsprachen·
  • Kommunikation u. Präsentation
  • Europäischer Wirtschafts- und Finanzführerschein (ECBL und €FDL)
  • Englisch: Internationale Qualifikationen (BEC)
  • Windows Serververwaltung
  • Radio School, Qualitätsmanagement
  • Projektengineering und -praktikum
  • Hardware-Design
  • Mediation.
  • Bewegung und Sport

Sudienberechtigungen und Titel:

Die erfolgreich abgeschlossene Reife- und Diplomprüfung beinhaltet folgende Berechtigungen:

  • Studium an jeder Universität (allenfalls mit Zusatzprüfung Latein, Biologie, Griechisch)

  • Studium an jeder Fachhochschule - durch die Anrechnung von Vorkenntnissen bei einer "verwandten" Studienrichtung kann die Studienzeit verkürzt werden!

  • Verleihung der Standesbezeichnung "INGENIEUR" nach dreijähriger Berufspraxis

Gewerbeberechtigungen:

  • Recht zur Ablegung der Meisterprüfung für eine Anzahl von Handwerken und verbundenen Handwerken, z. B. NetzwerktechnikerIn, KommunikationselektronikIn, MechatronikerIn für Elektronik, Büro- und EDV-Systemtechnik bzw. für Medizingerätetechnik

  • Zugang zu reglementierten Gewerben nach Erbringung weiterer Erfordernisse (Mindest-Fachpraxiszeiten, Befähigungsprüfungen, Lehrgänge), z. B. Netzwerktechnik, Kommunikationselektronik, MechatronikerIn für Elektronik, Büro- und EDV-Systemtechnik bzw. für Medizingerätetechnik; Technische Büros - Ingenieurbüros (beratende Ingenieure)

  • Entfall der Unternehmerprüfung laut Gewerbeordnung

Sonstige Begünstigungen:

  • Ersatz von Lehrzeiten in einer Reihe von Lehrberufen; das Ausmaß des Lehrzeitersatzes hängt von der Anzahl positiv absolvierter Schulstufen ab.

  • Anrechnung von Vorkenntnissen bei Eintritt in einen Fachhochschul-Studiengang; das Ausmaß richtet sich nach der Verwandtschaft der Ausbildungen und kann zur Verkürzung der Studiendauer führen

  • Die Berufsberechtigungen werden im gesamten EU-Raum anerkannt

22.8.2016

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