Kolleg für "Elektronik - Informationstechnologien"

Abteilungsvorstand: OStR. Prof. Mag. Bruno Kirschner

Studienkoordinator: Prof. Dipl.-Ing. Christian Walter

Modularisierter Lehrplan ab 2011/12: (Lehrplan, Folder)

Die Ausbildungsdauer beträgt 4 Semester (zwei Jahre) und endet mit einer Reife- und Diplomprüfung

Informationen zu Kolleg Neu (SchUG-BKV)

Ausbildungsziel:

Im Laufe der Ausbildung "Elektronik - Informationstechnologien" erwerben unsere Studierenden fundierte Kenntnisse in:

  • Informationstechnologien und Netzwerktechnik
  • Halbleiter- und Mikrocontrollertechnik
  • Technische Informatik und Programmierung
  • Telekommunikation und Hochfrequenztechnik
  • Industrieller Elektronik und Elektronik-Design

In unserer vernetzten Informationsgesellschaft erlangen fundierte Kenntnisse über Informationstechnologien, Datenübertragungs- und Telekommunikationssysteme sowie verschiedenster Funk- und Glasfasernetzwerke einen immer größeren Stellenwert, dem in dieser Ausbildung Rechnung getragen wird.

Ergänzendes Knowhow im Bereich Halbleiterschaltungstechnik, Mikrocontrollertechnik und der damit verbunden technischen Informatik erfüllt die Voraussetzung für die Programmierung und das Arbeiten mit einem Arduino oder Raspberry Pi bzw. mit einem android-basierten Smartphone.

Mess- und regelungstechnische Fähigkeiten sowie Kenntnisse über Feldbusse und Leitsysteme werden im Bereich der industriellen Elektronik vermittelt und grundlegende Elektronikschaltungen entworfen, simuliert und designt.

Fachpraktische Arbeiten ermöglichen im Laboratorium die in den Theoriefächern erworbenen Kenntnisse zu vertiefen.

Eine Diplomarbeit oder ein Abschlussprojekt zu einem der oben genannten Bereiche rundet diese Ausbildung ab.

Zur Erfüllung der im Alltag, im Berufsleben oder im Studium gestellten Aufgaben sollen AbsolventInnen des Kollegs über Fachkompetenz (Kenntnis der mit dem Berufsfeld zusammenhängenden fachlichen Inhalte in Theorie und Praxis), Methodenkompetenz (Fähigkeit, Informationen zu beschaffen und Problemlösungen zu planen, geeignete Lösungsmethoden auszuwählen und durchzuführen), Sozialkompetenz (Fähigkeit zu Kooperation und Kommunikation, Teamfähigkeit) sowie Selbstkompetenz (Fähigkeit zu aktiver Lebens- und Berufsgestaltung, zu Selbstorganisation, Eigeninitiative und Weiterbildung) verfügen.

Kollegs dienen dem Erwerb höherer fachlicher und allgemeiner Bildung, die

    • zur Ausübung eines höheren Berufes auf technischem und gewerblichem Gebiet in der industriellen und gewerblichen Wirtschaft befähigt und
    • zur Hochschulreife führt.

Organisation:

  • Es gibt keinen Klassenverband. Studierende müssen zu Beginn jedes Semesters ihre Module inskribieren.

  • Die Betreuung und Beratung aller Studierenden erfolgt durch den Studienkoordinator.

  • Es gilt das Schulunterrichtsgesetz für Berufstätige, Kollegs, Vorbereitungslehrgänge (Kolloquien).

  • Da wir viele Studierende aus den Bundesländern haben, wird der Unterricht auf 5 Tage konzentriert.

Berufliche Fähigkeiten:

Die Haupteinsatzgebiete der AbsolventInnen liegen in allen facheinschlägigen und fachverwandten Berufsfeldern der Informationstechnologie mit einem Schwerpunkt auf Netzwerk- und Hardwarestrukturen. Das Tätigkeitsspektrum reicht von der Sachbearbeitung bis zur leitenden Funktion im mittleren Management eines Klein-, Mittel- oder Großbetriebes.

Die Ausbildung:

Die Pflichtgegenstände umfassen 3 Hauptgruppen:

  • allgemeine Gegenstände
  • fachtheoretische Gegenstände
  • fachpraktische Gegenstände

Weiters kann jeder/jede Studierende unverbindliche Übungen und Freigegenstände zusätzlich besuchen.

Stundentafel des Kollegs für Elektronik - Informationstechnologien:

s. Lehrplan (Lehrplan)

Pflichtpraktikum: mindestens 8 Wochen in der unterrichtsfreien Zeit, wobei bereits erbrachte facheinschlägige Praxis anrechenbar ist.

 Aufnahmevoraussetzungen

Die Aufnahmevoraussetzung ist erfüllt für Personen:

  • mit erfolgreich abgelegter Abschlussprüfung einer facheinschlägigen vierjährigen Fachschule oder
  • nach erfolgreicher Absolvierung eines vorausgehenden Vorbereitungs-Moduls (Personen mit Lehrabschluss und Berufsberechtigung)
  • Ausnahme: Personen mit facheinschlägiger Lehrabschlussprüfung und Berufsberechtigung ohne Vorbereitungs-Modul benötigen ein Aufnahmegespräch (Terminvereinbarung mit AV oder Studienkoordinator)

Falls die Aufnahmevoraussetzungen noch nicht erfüllt und zu erwarten sind (z.B. Herbsttermin bei Abschlussprüfung), kann eine vorübergehende Aufnahme als außerordentlicher Studierender/außerordentliche Studierende erfolgen.

Wohnmöglichkeiten:

Hier finden Sie eine Liste von Studentenheimen bzw. Mietwohnungen (immobilienscout24).

Von Studierenden empfohlene Unterkünfte: Wiener Jugendwohnhäuser, SchülerInnenwohnheim Schulzentrum Ungargasse

Kauf/Miete: Wiener Zuwandererfonds (Wohnen und Arbeiten in Wien), ÖH: Job- und Wohnbörse, Flohmarkt (www.flohmarkt.at: günstige Angebote)

 Bei der Suche sind wir gerne behilflich. Erfahrungsgemäß ist die Kontaktaufnahme mit Studierenden des Kurses zielführend. Senden Sie uns ein E-Mail oder rufen Sie uns an. Der Tag der offenen Tür bietet weiters eine gute Möglichkeit, persönlich Informationen einzuholen.

Studienberechtigung und Titel:

Die erfolgreich abgeschlossene Reife- und Diplomprüfung beinhaltet folgende Berechtigungen:

  • Studium an jeder Universität (allenfalls mit Zusatzprüfung Latein, Biologie, Griechisch)
  • Studium an jeder Fachhochschule - durch die Anrechnung von Vorkenntnissen bei einer verwandten Studienrichtung kann die Studienzeit verkürzt werden.
  • Verleihung der Standesbezeichnung "INGENIEUR" nach dreijähriger Berufspraxis.

Gewerbeberechtigungen: Nach erfolgreichem Abschluss dieses Kollegs stehen dem Absolventen folgende Berufswege offen.

Handwerke:

    • Recht zur selbständigen Ausübung nachstehender Handwerke nach mindestens zweijähriger fachlicher Tätigkeit:
      • ElektronikerIn und ElektromaschinenbauerIn
      • Radio- und VideoelektronikerIn
    • Recht zur Ablegung der Meisterprüfung nach zweijähriger fachlicher Tätigkeit noch in nachstehendem Handwerk:
      • BürokommunikationstechnikerIn
    • Recht zur selbständigen Ausübung nachstehender (verbundener bzw. verwandter) Handwerke nach mindestens zweijähriger fachlicher Tätigkeit und Ablegung einer Zusatzprüfung
      • BürokommunikationstechnikerIn
      • KälteanlagentechnikerIn
      • Maschinen- und FertigungstechnikerIn
    • Erweiterung der Ausübungsbefugnis nach zweijähriger einschlägiger Tätigkeit (oder Ablegung einer Prüfung) auf eines der übrigen Handwerke aus der Gruppe der Metallgewerbe

Gebundene Gewerbe:

    • Zugang zu nichtbewilligungspflichtigen gebundenen Gewerben nach Erbringung weiterer Nachweise: z.B. für HandelsagentIn oder Handelsgewerbe nach mindestens einjähriger kaufmännischer Tätigkeit
    • Zugang zu bewilligungspflichtigen gebundenen Gewerben nach Erbringung weiterer Nachweise z.B. ElektronikerIn; Technisches Büro (Die Berechtigung zur Führung eines Technischen Büros in Österreich aufgrund eines HTL-Abschlusses ermöglicht auch die Führung eines Technischen Büros in irgendeinem Staat des Europäischen Wirtschaftsraumes)

Sonstige Begünstigungen:

      • Ersatz von Lehrzeiten in einer Reihe von Lehrberufen; das Ausmaß des Lehrzeitersatzes hängt von der Anzahl der positiv absolvierten Schulstufen ab (besonders für Schulabbrecher von Interesse).
      • Anrechnung von Vorkenntnissen bei Eintritt in einen Fachhochschul-Studiengang; das Ausmaß richtet sich nach der Verwandtschaft der Ausbildungen und kann zur Verkürzung der Studiendauer führen.
      • Die an unserer Schule erworbenen Berufsberechtigungen gelten im gesamten EU-Raum.

21.11.2014

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