Kulturprojekt an der HTL Wien 10

„Österreichische Identitäten nach 1945“

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Im Rahmen von Fachbereichsarbeiten wurden von fünf Gruppen zu je vier bis sechs Schülern der Klasse 4AFMBM der HTL Wien 10 Recherchen zur österreichischen Identität ab 1945 betrieben, in Textform zusammengestellt und vor den Mitschülern präsentiert.Die Recherchen erfolgten vorwiegend aufgrund persönlicher Erfahrungsberichte, Interviews und Gesprächen mit Familienmitgliedern und Menschen aus dem engsten Umfeld, sodass die präsentierten Themen von einem sehr persönlichen und menschlich-lebensnahem Stil geprägt sind.

 

iafa 240 Die Diskussion der Themen erfolgte durch die kreativ-darstellerische Herangehensweise des „Statuentheaters“, einer Methodik, die durch den brasilianischen Theatermacher Augusto Boal stark geprägt und verbreitet wurde.
Beim Statuentheater sollen die Teilnehmer_innen nicht sprechen, sondern ihre Auffassung des Themas durch Bilder ausdrücken. So stellten die Schüler Bilder von österreichischen Sehenswürdigkeiten, berühmten Persönlichkeiten, kulturellen Besonderheiten und gesellschaftlichem Zusammenleben, aber auch Bilder von der Anwerbung und Zuwanderung türkischer und bosnischer Arbeitskräfte in den 60er Jahren, sowie die dadurch entstandene multikulturelle Diversität an Schulen durch Jugendliche der Zweit- und Drittgeneration.
Der entstandene Text ist ein Konglomerat an Texten über das, was wir als „typisch österreichisch“ bezeichnen, ein kurzer Auszug der Geschichte Österreichs nach dem Kriegsende, sowie die persönlichen Geschichten von Österreichern mit Migrationshintergrund.
Untermalt werden die Texte von den Bildern, die während des Statuentheater-Prozesses entstanden sind.
Irene Ecker
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