Projekte

Projekte 2005/06

 Wir gratulieren den diesjährigen Preisträgern der Projektwoche!

1. PREIS: Modulare Fertigungsstraße (Projektschreibung, Zeitungsbericht)
2. PREIS: Eierköpfer
3. PREIS: Biogasanlage

PROJEKTWOCHE: Montag, 20. Februar bis Samstag, 25. Februar 2006

PROJEKTTAG: Samstag, 25. Februar 2006, 9:00 bis 12:00 Uhr
Von der Möglichkeit, an Führungen teilzunehmen, machten etwa 300 schulfremde Besucher Gebrauch.

Die Präsentationen der Projekte vor der Jury wurden diesmal bereits am Freitag, 24. Februar 2006 nachmittags, im Beisein von Schülern, Eltern und Lehrern sowie interessierten Besuchern abgehalten. Durch diese neue Zeiteinteilung bekam die Jury mehr Zeit zur Besichtigung der Projekte!

Die Preisverleihung fand am Samstag ab etwa 11:30 statt. Zuerst wurden unsere Sportler und die Preisträger des Müllwettbewerbs mit Pokalen bzw. Geldpreisen ausgezeichnet, anschließend wurden die  Projekte gewürdigt.  Die Preise wurden in Anwesenheit von Herrn Dr. Hüseyin Özcelik übergeben - ein Absolvent der HTL Wien 10, der im Dezember vorigen Jahres von Bundespräsident Heinz Fischer sub auspiciis präsidentis promoviert wurde.

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Projekte 2003/04

Die Projektwoche (Montag, 16. Februar bis Samstag, 21. Februar 2004) war wieder ein voller Erfolg. Die Präsentationen der Projekte vor dem interessierten Publikum und der Jury wurden Freitag, 20. Februar 2004 nachmittags und Samstag, 21. Februar 2004 vormittags abgehalten; alle Projekte und Modelle waren bei der Projektausstellung am Samstag, 21. Februar 2004, 9:00 bis 12:00 Uhr, zu sehen. Die Preisverleihung fand am Samstag um 12 Uhr statt. Die Preise wurden aufgrund einer kombinierten Jury- und Publikumsbewertung vergeben.



Reihung der ersten fünf Plätze:

Reihung Projektthema Jahrgang/Klasse (Anzahl der Teilnehmer) Schlagworte Betreuer
1. Pedale Fortbewegung 4HTA (6 Schüler) Studie der Fortbewegung von Insekten. Der Bau eines funktionsfähigen sechsbeinigen Roboters ist tatsächlich gelungen! Dipl.-Ing. Huber
2.

Morse
Decodierer

4HNA (12 Schüler) Ein mikroprozessor-gesteuertes Demonstrations-modell für die automatische Erzeugung, Übertragung und Auswertung von Morsesignalen wurde von der Gruppe vorgeführt. Dipl.-Ing. Kern
3. Bionik
Windkraft-
anlagen
2HMA (10 Schüler)

Konstruktion eines Windradflügels nach den Grundsätzen der Bionik zur Verbesserung des Wirkungsgrades.

Dipl.-Ing. Proksch
4. Automatisierte Waage 2HTA (10 Schüler) Erarbeitung der Grundlagen für eine automatisierte Waage und Schnittstellen-programmierung. Mag. Zahalka / Dipl.-Ing. Roiger
5. Umweltzeichen 4HUA (9 Schüler) Weiterführende Untersuchungen und Erarbeitung von Lösungsvorschlägen zu Aufgaben, die sich aus dem der Schule verliehenen Umweltzeichen ergeben. Dipl.-Ing. Garbardi


Allen Teilnehmern wird für den großen Einsatz gedankt und allen Projektgruppen, insbesondere den Gewinnern, zu den hervorragenden Ergebnissen gratuliert!

In der nachfolgenden Tabelle sind alle 20 Projekte aufgelistet, die am Wettbewerb teilgenommen haben. Weitere Projekte, die im Rahmen einer Diplomarbeit bearbeitet werden, sind hier nicht angeführt.

Projektthema Jahrgang/Klasse: Schüler Schlagworte Betreuer
INFO Ständer 3FEA Zur Verwendung bei Präsentationen werden zusammenlegbare Plakatträger entworfen und aus Aluminiumschienen gebaut. FOL Ing. F. Scheubrein
Handbuch TI30II deutsch 3FEA Erstellung eines deutschsprachigen Handbuches für Schüler mit Anwendungsbeispielen FOL R. Schriefl
Messung von Fotovoltaik-
modulen
3HEA: Eichinger, Dungel, Caliskan Aufbau eines Messplatzes zur Datenerfassung von Fotovoltaikmodulen auf einem PC mittels LabView.
Der Ablauf beinhaltet:
- Aufbau eines Laborübungsplatzes
- Messdatenerfassung mit LabView
- Auswertung und grafische Aufbereitung der Werte
DI J. Dorfner
HTL Quiz 3HEA: Zwinz, Csebich, Vasic, Erdogan Programmierung eines interaktiven Wissensquiz mit Grundlagenfächern der HTL (vgl. Millionenshow) Mag. Ch. Neumüller
SPS Übungsplätze 3HEA: Knötzl, Holzer, Michelberger, Josimovic, Lubina Aufbau von SPS-Übungseinheiten für den KU-Unterricht:
- Planung der benötigten Teile
- mechanischer und elektrischer Aufbau der Übungseinheiten
- Technische Dokumentation
- Entwicklung eines SPS-Muster- bzw. Prüfprogramms
DI Dr. E. Gauster
Energiefahrrad 3HEA: Eigner, Kaar, Kuhn, Murzynski Mitarbeit beim Projekt "Energiefahrrad", das derzeit von Schülern des 5. Jahrganges als Diplomarbeit mit Unterstützung von WienStrom bearbeitet wird. DI J. Dorfner
Sicherheits- gerichtete
Endlagen-
steuerung
4HEA: Erkus, Fian, Hauer, Kohlfolk, Schamann, Sözeri, Weissinger, Wolf Anhand eines mechanischen Beispiels (Seilbahn) soll eine sicherheitsgerichtete Endlagenansteuerung programmiert und mechanisch aufgebaut werden.
Ablauf:
- Ausarbeitung der SPS-Programmierung
- Einbindung der Sicherheitskreise
- Aufbau eines Seilbahnmodells
DI Bonatz
FPGA-Design 4HEA: Akca, Acosta, Arslan, Muras, Pasc, Romirer, Schweiger, Sklensky, Stolzer, Varga Entwicklung von Hard- und Firmware für Logik-Schaltungen mit Beispielen (Verkehrsampelsteuerung, serielle Datenübertragung) DI H. Tobiska
The making of "Radio School" 4HNA: Daconu, Dzombic, Friedreich, Golemovic, Pravits, Rahmanovic, Rupcic, Saglampinar, Sari, Trifunovic Aufbau eines Kurzwellensendeempfängers und Erarbeitung einer Präsentation zu Demonstrationszwecken. DI Dr. B. Ingruber
Codier-/Decodier-gerät für
Morsecode
4HNA: Anceta, Araz, Arslan, Bartl, Birkner, Cecaric, Fehnenberger, Karanovic, Pelic, Speckl, Zivkovic, Zuljevic Erweiterung des in der "Radio School" entwickelten Kurzwellensendeempfängers. Codierung und Decodierung von Morsezeichen und Darstellung am Bildschirm. DI H. Kern
Projekt "Arbeit" - Multimedia-präsentation 4HNB Erarbeitung eines Themenfeldes als Web-Präsentation. Darstellung soziologischer, ökonomischer, volkswirtschaftlicher, historischer und zukunftsorientierter Aspekte in einer MultiMedia-Präsentation. In diesem Projekt werden technische, fachliche und kreative Tätigkeiten verbunden. Mag. Dr. E. Pardy, DI Wörndl-Aichriedler
Bionik
Tragflügelboot
2HMA: Suchel, Tietze, Beranek, Ruhedorffer, Prasch, Haselberger, Melmuka, Ploinen, Burzynski Entwurf und Bau eines Tragflügelbootes, dessen Tragflügel mit Bionik optimiert werden:
- Modellerstellung
- CNC-Fertigung
- Konstruktion und Zusammenbau des Bootes
- Probelauf
DI H. Ribar
Windkraft-anlagen-
Bionik
2HMA: Tarbauer, Eder, Weikl, Eichberger, Schreiber, Reiter, Nikolic, Schwarz, Zinkl, Staranovicz Modellierung von Windradprofilen nach Gesichtspunkten der Bionik. Konstruktion eines Windradprofiles und Herstellung der Flügel. Vergleich mit vorhandenen Profilen. DI P. Proksch
Gezeiten-kraftwerk 3HMA: Böhm, Brauneis, Dörflinger, Eder, Gojkovic, Koitz, Pelz, Scharf, Sens, Strobl, Turan, Votava Planung und Konstruktion eines Modells für ein Gezeitenkraftwerk einschließlich theoretischer Berechnungen und Materialbestimmung. DI Dr. K. Leeb
Wellen-
kraftwerk
4HMA: Baudis, Loidl, Polak, Witkowski, Kletzl, Muminovic, Stutterecker, Langer, Özdemir, Turek In Anlehnung an bereits existierende Welllenkraftwerke wird ein Modell hergestellt. DI T. Perl
Aufwind- kraftwerk 2HTA: Köcher, Laber, Heindl, Eckerl, Kuntner, Auer, Senigel, Steinböck, Tanzer, Klassen Das Modell eines Aufwindkraftwerks wird geplant und hergestellt (inklusive Temperatur- und Leistungsmessung sowie Vergleich mit Ergebnissen aus der Literatur). DI Dr. M. Reiterer

Automatisierte
Waage

2HTA: Lueger, Kavka, Gerassimoff, Meißner, Fiedler, Heine, Hochrainer, Popovic, Batarillo, Ferraru

Vorbereitende Arbeiten zur Umsetzung einer automatisierten Wiegeeinrichtung mit PC-Anschluss (Schnittstellen-
programmierung, Grundlagenerstellung, Projektmanagement)

Mag. U. Zahalka, DI H. Roiger
Dezentrale Spannungs-versorgung von Sensoren und sonstigen Geräten in der Lüftungs-klimatechnik 4HTA: Gligorijevic, Hammerl, Jankovic, Mendevil, Nikowitz, Simunko Entwicklung einer Spannungsversorgung zur Umsetzung von mechanischer in elektrische Energie, angepasst an die Strömungsverhältnisse einer Lüftungsanlage. DI H. Roiger
Pedale Fortbewegung 4HTA: Aichinger, Eisenberger, Januj, Krstic, Marischler, Riebl Studie der Fortbewegung von Insekten (z.B. Stabheuschrecke), deren mathematische Beschreibung und Entwicklung von geeigneten Skelettstrukturen sowie Möglichkeiten der Umsetzung. DI W. Huber

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Projekte 2004/05

PROJEKTWOCHE: Montag, 21. Februar bis Samstag, 26. Februar 2005

PROJEKTTAG: Samstag, 26. Februar 2005, 9:00 bis 12:00 Uhr

Von Montag, 21. Februar bis Samstag, 26. Februar 2005 wurde wieder die traditionelle Projektwoche veranstaltet: Der Unterricht war in den Projektklassen aufgelöst und die Schüler und Betreuer arbeiteten mit Hochdruck an der Fertigstellung der Projekte. Die Präsentationen der Projekte vor der Jury wurden am Samstag, 26. Februar 2005 vormittags im Beisein von Schülern, Eltern und Lehrern sowie interessierten Besuchern abgehalten. Alle Projekte und Modelle waren bei der Projektausstellung am Samstag, 26. Februar 2005, 9:00 bis 12:00 Uhr, zu sehen. Die Preisverleihung fand ab 11 Uhr 45 statt. Die Preise wurden aufgrund einer kombinierten Jury-, Eltern- und Publikumsbewertung vergeben.

Allen Teilnehmern wird für den großen Einsatz gedankt und allen Projektgruppen, insbesondere den Gewinnern, zu den hervorragenden Ergebnissen gratuliert!

In der nachfolgenden Tabelle sind alle 14 Projekte aufgelistet, die am Wettbewerb teilgenommen haben. Weitere Projekte, die im Rahmen einer Diplomarbeit bearbeitet werden, sind hier nicht angeführt. Die Reihung der ersten Plätze ist beim Projektthema vermerkt; der vierte Platz wurde bei gleicher Punkteanzahl an drei Gruppen vergeben:

Projektthema Jahrgang/Klasse Schlagworte Betreuer
2-Takt-Motorprüfstand

1. Platz

4 HMA(10 Schüler) Prüfstand für das Verbrennungs-Kraftmaschinen-Labor; Umbau eines vorhandenen Motors, Ermittlung der Motorkennlinie inkl. Messtechnik DI Dr. Klaus Leeb
Eurobot

2. Platz

2FNB (12 Schüler):
Godec, Kerschbaum, Landauf, Mahr, Mekheil, Milenkovic, Posch, Reynes, Rott, Schirmer, Weber, Zwerger
Für die österreichweite Ausscheidung am internationalen Wettbewerb Eurobot am 30. April wurden die Voraussetzungen zur Teilnahme geschaffen: Der Aufbau eines Roboters und die Herstellung eines Wettbewerbstisches als Spielfläche.
In der Projektwoche wurde die Beta-Version eines Roboters gebaut. Dazu wurden von einer Schülergruppe die Mechanik und das Gehäuse in der Mechanikwerkstatt erstellt. Die Gruppe Elektronik erzeugte die Leiterplatten und Layouts für die Schaltung mit dem Programm Eagle und baute diese danach auf. Das Mikroprozessorprogramm schrieben zwei Schüler mit der Unterstützung von Prof. Wörndl in der Programmiersprache C++. Für die Fertigung des Spieltisches wurden Tischlerei und Lackiererei in Beschlag genommen. - Weitere Verbesserungen am Roboter sind noch geplant!
VL Ernst Wolrab
Messdatenerfassung Solaranlage 3HEA (12 Schüler):
Csebich, Maksim, Milanovic, Moutran, Ortner, Postel, Pudill, Purewal, Temmer, Vopava, Weber, Zwinz
Die Messdaten des schuleigenen Solarkraftwerkes sollen mit Hilfe einer PC-unterstützten Messdatenerfassung (Datenlogger) mittels 12 bit-AD-Wandler dokumentiert werden. Dazu wurde der Datentransfer zwischen der Messdatenerfassung und dem zugehörigen PC erfolgreich realisiert.
Die Schnittstellenanpassung (Potenzialtrennung) zwischen Solaranlage und Messelektronik sowie die Weiterverarbeitung der erfassten Anlagendaten zum Schulnetzwerk sind in Bearbeitung.
DI Wilhelm Bonatz
"Aus der Geschichte lernen - Demokratie leben"

4. Platz

3FEA: Baskarada, Özer, Seitz, Windisch, Yarar sowie Klos, Schuch (Filmschnitt) und 4HEA: Erdogan, Josimovic

Herstellung eines Videofilms zum "Gedankenjahr" unter Verwendung von Dokumentarmaterial und v.a. Szenen aus dem österreichischen Propagandafilm "1. April 2000". Es wurden auch Szenen nach einem selbst geschriebenen Drehbuch abgedreht, wobei die Schüler als Darsteller wirkten. Anschließend wurde das Material von den Schülern zusammengefügt und geschnitten.
Insgesamt handelt es sich um eine kritische Auseinandersetzung mit der Frage "Welcher Tatsachen und Ereignisse gedenken wir im heurigen ,Gedankenjahr' wann und warum?"
Mag. Rudolf Jelinek
Staustufe

4. Platz

4HEA (7 Schüler):
Schweiger, Eigner, Kaar, Kuhn, Schamann, Stolzer, Weißinger
Herstellung einer Staustufe mit vollständiger Automatisierung mittels Sensorik und Speicherprogrammierbarer Steuerung (SPS):

Es wurde ein prinzipielles Modell einer Pumpspeicher-Staustufe mit einer Fallhöhe von 2 Meter und einem Speichervolumen von je 60 Liter aufgebaut. Die notwendigen elektromechanischen Komponenten (Ventile, Pumpen, Generator) werden von einer SPS automatisch je nach Füllstandshöhe, die mit Sensoren erfasst werden, angesteuert.

Sponsor: Fa. Schneider-Electric

DI Johannes Dorfner, DI Dr. Ewald Gauster
Antriebsprüfstand 4HEA (4 Schüler):
Eichinger, Holzer, Knötzl, Michelberger
Aufbau eines SPS-gesteuerten Antriebsprüfstandes mit Drehstromantrieb und Bremse:

Der entwickelte und angefertigte Antriebsprüfstand erlaubt es, die unterschiedlichen Anfahr- und Betriebsverhalten von Drehstrom-Asynchronmaschinen (DAM) zu untersuchen. Eine SPS steuert dabei je nach erfolgter Auswahl an einem Touch-Panel entweder einen Direktanlauf, einen Stern-Dreieck-Anlauf, einen Sanftanlauf oder einen Frequenzumformer an.

Sponsor: Fa. Schneider-Electric

DI Johannes Dorfner, DI Dr. Ewald Gauster
Wetterstation 4HEA (5 Schüler):
Dungel, Kohlfock, Sözeri, Vasic
Aufbau einer Wetterstation auf dem Dach der HTL Wien 10, Übertragung der Wetterdaten mittels Ethernet-Protokoll auf PC und Vorbereitung der Einbindung in die Homepage der Schule.

Sponsor: Fa. Schneider-Electric

DI Heinrich Tobiska
Kameraschwenkkopf 3HTA (12 Schüler) Konstruktion und Fertigung eines Schwenkkopfs für eine CCD-Farbkamera mit dem Programm ProE-Wildfire und Aufbau mit CNC-Maschinen. Die Ansteuerung erfolgt mit dem Computer über die serielle Schnittstelle RS232. Als Steuerung ist eine Pneumatik vorgesehen. DI Dr. Michael Reiterer
Trainingsprogramme am Prüfstand

Energiefahrrad

4HTA (9 Schüler) Erfassung der körperlichen und mentalen Steigerung eines jeden einzelnen Schülers während eines zehnwöchigen Trainingsprogramms mit unterschiedlichem Aufbau und Auswertung der Ausdauerleistungsfähigkeit (Langzeitprojekt)

Die Mechanik des bestehenden Energiefahrrades wurde mit einem neuartigen Riemenantrieb versehen und damit die Kraftübertragung optimiert.

VL Peter Brazdovics/

DI Hermann Freiberger

Multifunktionsmessgerät

Motorprüfstand

4HTA (8 Schüler) Erfassung und Darstellung wichtiger Parameter für die Verkehrssicherheit. Die Parameter werden analog mit einem erweiterbaren, portablen Messgerät aufgenommen, über geeignete Schnittstellen in einen Rechner gespeist und dort graphisch dargestellt. DI Wolfgang Huber
Mathcad-Handbuch

4. Platz

4HTA (3 Schüler) Für das im Unterricht verwendete Programm "Mathcad" wird ein Handbuch erstellt. "Von Schülern - für Schüler!" Mag. Margit Schöffmann
Wellenkraftwerk 3HMA (6 Schüler) Fertigung eines Modells einer Stromgewinnungsanlage durch Wellenenergie nach dem Projekt "Seeschlange". DI Heinz Ribar
Rauchfreie Schule - Umweltzeichen

3. Platz

3HMU (7 Schüler) Förderung der Nichtraucher. Gemäß den Unterlagen des BMWUK wird das Projekt in Stufen durchgeführt: Ist-Stand-Ermittlung; Erstellung von Beratungs- bzw. Aufklärungsmittel; Instandsetzung eines Prüfgerätes zur Ermittlung der Lungenfunktion; Erstellung eines Maßnahmenkatalogs. DI Dr. Peter Garbardi

Unabhängig von den angeführten Projekten werden in den fünften Jahrgängen der Höheren Abteilungen mehrere DIPLOMARBEITEN bearbeitet.

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Projektunterricht

PROJEKTUNTERRICHT - DIE ALTE-NEUE FORM DES LEHREN UND LERNENS
Eine Initiative die an der HTL Wien 10 von unserem geschätzten Kollegen Dipl. Ing. Wolfgang Trauner ins Leben gerufen wurde und seit 30 Jahren mit großem Einsatz von SchülerInnen und LehrerInnen umgesetzt wird.

WARUM PROJEKTUNTERRICHT?

Hier Theorie ... dort Praxis
hier Schule ... dort Leben
hier "Allgemeinbildung" ... dort "berufliche Ausbildung"
hier Einzelarbeit ... dort Teamarbeit


Diese Trennung verfolgt uns auf Schritt und Tritt im alltäglichen Unterrichtsgeschehen. Das geht soweit, dass Schüler(innen) einen Sachverhalt, den sie in einem Gegenstand gelernt haben, in einem anderen nicht wiedererkennen .

Wer hat das gewollt? - Sicherlich niemand ! - Weder Lehrer(innen), noch Eltern, noch Schüler, noch Lehrpläne, noch die "Wirtschaft".

Neben dem Fachwissen wird von den Schüler(inne)n auch die Fähigkeit zur Teamarbeit, eigenständigen Planung und Organisation, Eigeninitiative, individuellem Vorgehen und zum Erkennen von Zusammenhängen gefordert.

Im Projektunterricht besteht eine Chance, diese Diskrepanz zu überwinden.

Er ermöglicht die Zusammenarbeit, fördert die Kopplung schulischer und außerschulischer Lernbereiche, bearbeitet ein Thema fachübergreifend und auf mehreren Ebenen, überträgt den Schüler(inne)n eine aktive Rolle im Lernprozess.

Ein Besonderer Erlass des bmukk aus dem Jahr 1992 regelt die schulrechtliche Seite und empfiehlt den Projektunterricht für BMHS. Neu überarbeitet steht dieser seit September 2001 in übersichtlicher Form als Handbuch mit vielen Tips und Anregungen zur Verfügung. (Grundsatzerlass zum Projektunterricht Wiederverlautbarung der aktualisierten Fassung GZ 10.077/5-I/4a/2001, auf der www.bmukk.at Seite unter /Bildung Schulen/Unterricht und Schule/Projektunterricht).

Selbst im Lehrplan, dem man häufig die Schuld für die Unmöglichkeit der Durchführung von Projektunterricht gibt (hier wird vor allem mit der Stofffülle argumentiert) steht ausdrücklich:

Die Bearbeitung von Projekten in Gruppenarbeit erweist sich als besonders nützliche Vorbereitung auf die berufliche Situation, zu der auch die Kommunikationsfähigkeit gehört. Die Kritik der Mitschüler bei der Problemlösung und die Selbstdiagnose sind für den Lernfortschritt wichtig!

...Der gründlichen Arbeit in der notwendigen Begrenzung gebührt der Vorzug vor einer oberflächlichen Vielheit.
(Auszug der Anlage 1 zum Lehrplan für E-Technik, Seite 1,2 Allgemeines Bildungsziel, Allgemeine didaktische Grundsätze )

Die Arbeit sollte aber grundsätzlich schülergetragen sein, der Lehrer 'führt' möglichst unbemerkt, motiviert, gibt Anregungen und hält die Dinge im Fluss.
Es besteht allerdings, wie bei jeder Unterrichtsveranstaltung, Teilnahmepflicht.
Benotung und Beurteilung ist auch im Projektunterricht möglich, man sollte allerdings versuchen mit positiver Motivation zu arbeiten.

WAS IST PROJEKTUNTERRICHT ?

Projektunterricht oder problemorientierter Unterricht ist eigentlich die älteste Art des Lernens. Von einem konkreten Thema ausgehend wird ein Wissensgebiet ohne übliche Fachgrenzen erarbeitet, und zwar selbsttätig, eigenverantwortlich und in ständiger Kommunikation mit den Mitlernenden . Der Schüler ist kein passiver Bildungskonsument, sondern gestaltet das Unterrichtgeschehen aktiv mit. Der Lehrer kann wirklich Partner sein, er ist viel weniger Zensor, sondern Trainer einer Gruppe mit einem gemeinsamen Ziel, der koordiniert und über „unlösbare“ Probleme hinweghilft.



DER PROJEKTUNTERRICHT FÖRDERT BESONDERS:

1. Lernprozesse in einer Gruppe, Teamarbeit
2. Das Verantwortungsgefühl der Schüler(innen) untereinander und der Sache gegenüber
3. Arbeitsplanung und Bestimmung der Arbeitsmethoden durch die Schüler(innen)
4. Das Erkennen fächerübergreifender Zusammenhänge, der Komplexität lebenspraktischer Probleme und die Entwicklung von Lösungsvorschlägen
5. Soziales Lernen und die Kommunikationsfähigkeit in verschiedenen Formen
6. Entdeckendes Lernen unter besonderer Beachtung der Prinzipien der Selbsttätigkeit der Schüler(innen) und der Lebensnähe
7. Konfliktaustragung beziehungsweise Bewältigung



FORMEN DES PROJEKT(BEZOGENEN) UNTERRICHTS

- Rollen und Planspiele

- projektorientierter Unterricht (in einem oder mehreren Gegenständen) durch entsprechende Auswahl der Methodik, Übungen und Beispiele

- Kleinprojekte
Ein spezielles Thema wird von den Schüler(innen) gemeinsam mit einem oder mehreren Lehrern in ihren Unterrichtsstunden fachübergreifend behandelt.

- Projekt (wie in unserem Fall)
- Stundenplan und Klassenverband kann aufgelöst werden
- Unterricht auch außerhalb der Schule möglich
- Schüler arbeiten in Interessensgruppen
- fächerübergreifender Unterricht, Blockunterricht



PROJEKTABLAUF

Entsprechend des Ablaufplanes sollen Schülergruppen (bis zu 10 Schüler/Gruppe) und Betreuungslehrer möglichst zwanglos auf informeller Basis zueinander finden. Damit das möglich ist, sollen Schüleranregungen aufgegriffen werden bzw. wo solche ausbleiben sollten Anregungen gegeben und das Interesse der Schüler geweckt werden. Damit die Themenauswahl leichter fällt, kann durch "WERBEPLAKATE" mit einer weiteren Zergliederung des Generalthemas und durch Beispiele, Bilder etc. versucht werden, Ideen zur Themenwahl anzuregen. Aufgerufen sind dazu Kollegen aller Unterrichtsgegenstände, nur unsere gemeinsamen Bemühungen werden zum Erfolg führen !


Projektdurchführung

Bei der Projektdurchführung sollte auf folgende Punkte besonderes Augenmerk gelegt werden:

- Die Interessen der Schüler sollten bei der Themenfindung miteinbezogen werden.
Wichtig ist, dass der Lehrer / die Lehrerin ein Thema, das auf kein besonderes Interesse stößt, nicht unbedingt "durchzuziehen" versucht!

- Die Projektplanung sollte mit den Schüler(inne)n erfolgen

- Zeit- und Finanzierungsplan (innerhalb des vorgegebenen Rahmens)

- Festsetzung der Tätigkeiten in der Vorbereitungsphase, Auswertephase, Präsentationsphase

- Abgrenzung der Aufgaben innerhalb der Gruppe

- genügend Vorbereitungszeit berücksichtigen - Zeit einteilen

- für umfassende Informationsbeschaffung- Besorgung von Materialien

- für Terminvereinbarungen von Exkursionen, ...(während des PU dürfen Schülergruppen auch ohne Lehrerbegleitung Erkundungen durchführen ! Siehe auch Projekterlass im Anhang)

- Fixpunkte vorsehen um über den Stand der Arbeit, die nächsten Vorhaben und das Klima in den Arbeitsgruppen zu informieren

- Veranstaltungen ins Projekt einplanen

- Exkursionen, Diskussionen, Filmvorführungen, ... rechtzeitig im Projektplan fixieren.

Wenn, wie in unserem Fall, über die Durchführung des Projekts Einvernehmen mit dem zuständigen Schulaufsichtsbeamten hergestellt wurde, braucht die Verlegung des Unterrichts nicht gesondert angemeldet werden.

- Höhepunkt

- Präsentation der Ergebnisse : allen Schülern/Lehrern/Eltern/Besuchern im Rahmen des Projekttages einer breiteren Öffentlichkeit in geeigneter Form, zB.: Vorträge, Diaschau, Diskussionen, Ausstellungen, Plakate, Modelle, EDV-Programme, Theaterstücke, Video, Zeitung, etc. ...

- Am Ende des Projekts sollte unbedingt eine Projektbesprechung (mit der Gruppe bzw. Projektorganisation) durchgeführt werden. Hiebei sollte eine möglichst umfassende Kritik des Gesamtprojekts aus der Sicht aller Beteiligten erfolgen.



PROJEKTWOCHE AN DER HTL WIEN 10 seit 1984

Gerade an technischen Schulen hat die Projektmethode besondere Bedeutung, da ja die spätere Tätigkeit nahezu immer projektorientiert abläuft. Besonders im Konstruktionsübungs- und Werkstättenunterricht wird daher der Projektunterricht zumindest im Ansatz seit jeher eingesetzt, wenn auch nicht speziell als solcher bezeichnet.

Mittlerweile hat der Projektunterricht an der HTL Wien 10 schon so etwas wie eine langjährige Tradition. Neben dem projektbezogenen Unterricht gibt es an unserer Schule seit dem Schuljahr 1984/85 die soganannte Projektwoche.

Schüler(innen) innerhalb des Klassenverbandes entwickeln Projektideen, bilden selbständig Gruppen und suchen sich Betreuungslehrkräfte und melden sich bis Anfang November zum schulinternen Projektwettbewerb an.

Vom Anmeldetag ( Anfang Nov. ) bis zum Projektbeginn planen und arbeiten die Gruppen neben dem Unterricht. Die Hauptarbeit an den Projekten findet in der zweiten Woche des Sommersemesters statt. In dieser Woche arebiten die Projektgruppen bei aufglöstem allg. Stundenplan nur am Projekt, unterstützt von Betreuungslehrkräften und der Werkstätte für die zahlreichen praktischen Tätigkeiten. Neben der Projektfertigstellung wird auch ein Video über den Projektablauf erstellt und eine Präsentation, die am Freitag vor einer Jury vorgetragen wird.

Das große Finale findet dann am Samstag statt. Alle Gruppen stellen ihre Ergebnisse /Modelle etc. in der Aula der Schule aus. Zu dieser Veranstaltung sind auch Eltern, Verwandte, Freunde der Projektteilnehmer, alle anderen nichtteilnehmenden Klassen/Schüler, Lehrer und Besucher eingeladen. Alle gemeinsam können aus den ausgestellten Projekte die besten/interessantesten wählen.

Den Abschluss bildet dann die feierliche Überreichung der Urkunden für die Teilnehmer und natürlich der Preise für die Gewinner des Wettbewerbes in den einzelnen Kategorien.


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